Männer.zeit

Von Außen nach Innen
Was wir Männer von uns preisgeben, sagt einiges über die Distanz zu uns selber aus. Wir tun uns schwer, unsere Ferne zum eigenen Kern zu überwinden und neigen eher dazu, unserem Gegenüber mit Freude unsere rumreichen Taten und die fröhlichen Dingen mitzuteilen. Hört es meist schon bei den traurigen Dingen auf, so empfinden wir spätestens bei Innerlichkeiten, freudiger oder noch mehr, traurige Natur, Fluchttendenzen; ganz zu schweigen von den Innerlichkeiten, für die man sich eher schämt.
Wie aber kommen wir in zwischenmännschlichen Beziehungen in die Tiefe? Und wollen wir das überhaupt? Nahbarkeit macht verletzlich.

Männersache!
Allgemein ist es eine Schwäche von uns Männern, in Beziehungen untereinander nicht über die freudigen Dinge – die wir tun – hinauszuwachsen. Wir machen was zusammen: an der Karre schrauben, Golfen, Bier brauen, Dachdecken, Musizieren und vieles andere. Leben wir aber z.B. in Räumen mit eingeschränkten Fluchtmöglichkeiten – wie bei uns in Gemeinschaft -, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem Diskussionen über das Besser oder Schlechter von Dingen – wie wir sie tun -, zu trennenden Konflikten führen. Seit 2008 erleben wir das Live und in Farbe!

Männer imnTeam
Während gemeinsamen Aktivitäten nehmen wir uns bewusst Zeit, uns aktiv in Richtung Innerlichkeit zu bewegen. Begleitet wagen wir uns an freud- und leidvolle Lebensthemen, die für uns Männern im Alleingang schwer zu erschließen sind.

Die nächste Männer.zeit
Aufgrund der coronaren Unmöglichkeit, Veranstaltungen planen zu können, beschränkt sich unsere Männer.zeit aktuell auf die Brautage – in kleinem Rahmen mit frischem Kloster.Bier.

Komm zu uns, Du bist herzlich eingeladen – in brüderlicher Gemeinschaft, in ländlicher Abgeschiedenheit, im Kloster 2.0.